Der Zusammenhang zwischen medialem Multitasking, Aufmerksamkeitsfähigkeit und Hyperaktivität bei Jugendlichen

Authors
Publication date 2014
Host editors
  • K. Kleinen von Königslöw
  • K. Förster
Book title Medienkonvergenz und Medienkomplementarität aus Rezeptions- und Wirkungsperspektive
ISBN
  • 9783848715213
Series Rezeptionsforschung, 31
Pages (from-to) 181-194
Publisher Baden-Baden: Nomos
Organisations
  • Faculty of Social and Behavioural Sciences (FMG) - Amsterdam School of Communication Research (ASCoR)
Abstract
Mediales Multitasking ist eine immer häufiger vorkommende Form der Mediennutzung, besonders bei Jugendlichen. Die wachsende Bedeutung dieser Form der Mediennutzung hat zu Bedenken über mögliche Auswirkungen geführt. So wird zum Beispiel angenommen, dass durch die ständige Stimulation mit verschiedenen Informationsströmen mediales Multitasking auf Dauer zu einer verringerten Aufmerksamkeitsfähigkeit sowie zu Hyperaktivität führen kann. Trotz dieser Bedenken gibt es bislang aber überraschend wenige empirische Studien, die diese kritischen Annahmen
untersuchen. Ziel der vorliegenden Studie war es deshalb, den Zusammenhang zwischen medialem Multitasking, Aufmerksamkeitsfähigkeit und Hyperaktivität bei 118 Jugendlichen zu untersuchen (11-13 Jahre). Die Aufmerksamkeitsfähigkeit wurde dabei nicht nur mit Selbstaussagen, sondern auch mit neuropsychologischen Tests gemessen, um ein umfassendes Bild des Zusammenhangs zwischen medialem Multitasking, dem Alltagserleben der Jugendlichen und spezifischen kognitiven Prozessen zu erhalten.
Document type Chapter
Language German
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