„Unfug“. „Unzeit“. „Unding“. Über Musils ‚Un-‘

Open Access
Authors
Publication date 2024
Host editors
  • Artur R. Boelderl
  • Barbara Neymeyr
Book title Robert Musil im Spannungsfeld zwischen Psychologie und Phänomenologie
ISBN
  • 9783110999228
ISBN (electronic)
  • 9783110988352
  • 9783110988642
Series Untersuchungen zur deutschen Literaturgeschichte
Pages (from-to) 291-310
Publisher Berlin: De Gruyter
Organisations
  • Faculty of Humanities (FGw) - Amsterdam Institute for Humanities Research (AIHR) - Amsterdam School for Cultural Analysis (ASCA)
Abstract An Robert Musils Handhabung der Vorsilbe „Un-“ lässt sich eine Symptomatik verfolgen, in der nicht bloß, wie bei Sigmund Freud, Figuren der Negation aufgeweicht werden, sondern in der dieses „Un-“ wie ein Marker metonymischer Einebnung funktioniert, die das erzählerische Feld nach dem Gesetz unähnlicher Ähnlichkeit organisiert. Vorliegender Aufsatz zeichnet Aspekte der Symptomatik von Musils „Un-“ nach und liefert darin einen erzähltheoretischen Beitrag zum Mann ohne Eigenschaften.
Document type Chapter
Language German
Published at https://doi.org/10.1515/9783110988352-015
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10.1515_9783110988352-015 (Final published version)
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