Methoden der Kommunikations- und Mediengeschichte: die Wechselwirkung unterschiedlicher Verfahren als Spezifikum der Kommunikations- und Mediengeschichte
| Authors | |
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| Publication date | 2009 |
| Host editors |
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| Book title | Historische und systematische Kommunikationswissenschaft: Festschrift für Arnulf Kutsch |
| ISBN |
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| Series | Presse und Geschichte - Neue Beiträge, 48 |
| Pages (from-to) | 367-387 |
| Publisher | Bremen: Edition Lumière |
| Organisations |
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| Abstract |
Dieser Beitrag verfolgt zwei Ziele: Einerseits wird beabsichtigt, nicht his-torisch geschulte Kommunikationswissenschaftler mit Grundlagen und Praxis kommunikationswissenschaftlicher Forschung vertraut zu ma-chen. Andererseits wird für ein Zusammenspiel zwischen führenden For-schungsansätzen und Methoden der kommunikationswissenschaftlichen und der historischen Forschung plädiert. Diese Art von Grenzüberschrei-tung wird in Ländern, in denen die Kommunikationswissenschaft auf ei-ne weniger lange Tradition zurückblicken kann, wie beispielsweise in den Niederlanden und Flandern, noch oft übersehen (vgl. Servaes 1989).
Im deutschen Sprachgebiet (vgl. Wagner et al. 1998) und im angel-sächsischen Kulturkreis (vgl. Startt/Sloan 1989) ist zwar nicht die Rede von gegenseitiger Zuneigung von Kommunikationswissenschaft und -ge-schichte, aber es besteht zumindest eine friedliche Koexistenz. Allerdings fehlt es an Versuchen zu einer Abstimmung oder Integration der For-schungsdisziplinen. Hier gilt: Auch wenn interpretativen Untersuchungs-ansätzen und qualitativen Methoden dabei eine hohe Bedeutung beizu-messen ist, sollte der Wert quantitativer Verfahren nicht unterschätzt werden. |
| Document type | Chapter |
| Language | German |
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