The Dictatorship and the Fall of the Roman Republic

Open Access
Authors
Publication date 2013
Journal Zeitschrift der Savigny-Stiftung für Rechtsgeschichte. Romanistische Abteilung
Volume | Issue number 130
Pages (from-to) 1-39
Number of pages 39
Organisations
  • Faculty of Law (FdR) - Paul Scholten Centre for Jurisprudence (PSC)
  • Faculty of Law (FdR)
Abstract
Es gibt eine Tendenz in der Literatur, die Diktaturen Sullas und Caesars als „leere konstitutionelle Hüllen" und „republikanische Diktaturen nur dem Namen nach" zu deuten, die „sich zwar gegenüber Diktaturen früherer Perioden parasitär verhielten, von ihnen jedoch institutionell getrennt" waren. Im Gegensatz zu diesen populären Ansichten, zeigt dieser Artikel, dass Sulla und Caesar nicht nur am Anschein der republikanischen Diktatur, sondern an ihren wesentlichen Eigenschaften, wie sie traditionell verstanden wurden, festhielten. Es war sogar die Hervorhebung des republikanischen Charakters und der gesetzlichen Grenzen ihrer Macht, die es beiden Diktatoren ermöglichte, ihre immer umfangreicheren Kompetenzen zu legitimieren. Ihre Diktaturen sind deswegen als frühe Bespiele eines gesetzlichen coup d’état zu begreifen, die in späteren Perioden mehrmals imitiert wurden.
Document type Article
Language English
Published at https://doi.org/10.7767/zrgra.2013.130.1.1
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PPN602167531_0130___LOG_0008 (Final published version)
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