Demokratie als Funktionsbedingung (Zwischen-)Bilanz der Kontroverse um die »politische« Resolution des Historikerverbandes

Authors
Publication date 2019
Journal Zeithistorische Forschungen / Studies in Contemporary History
Volume | Issue number 16 | 1
Pages (from-to) 154-163
Number of pages 10
Organisations
  • Faculty of Humanities (FGw) - Amsterdam Institute for Humanities Research (AIHR) - Amsterdam School for Regional, Transnational and European Studies (ARTES)
Abstract
»Alternative Fakten«, »erinnerungskulturelle Wenden«, Konflikte um Museen und Gedenkstätten, historische Sehnsüchte und Ressentiments – es nimmt nicht Wunder, dass der Aufstieg des Populismus1 überall in Europa auch von der Geschichtswissenschaft als Herausforderung verstanden wird. Das gilt in besonderem Maße für Deutschland, wo die politische Ordnung so sehr mit einer spezifischen Geschichtserfahrung und Geschichtsdeutung verbunden ist. Seit den Mobilisierungserfolgen von »Pegida« ab 2014 und der »Alternative für Deutschland« (AfD) ab 2015 steht der liberale Basiskonsens mit seiner um selbstkritische Reflexion und historische Verantwortung modellierten Erinnerungspolitik öffentlich unter Druck wie selten zuvor.
Document type Article
Language German
Published at https://doi.org/10.14765/zzf.dok-1343
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